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Rauchmelder retten Leben PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dennis Menger   
Donnerstag, den 14. Februar 2008 um 22:16 Uhr
Bei jährlich rund 200.000 Bränden in Deutschland sterben ca.600 Menschen.

Die Mehrheit davon in Privathaushalten und entgegen der landläufigen Meinung nicht nur durch Fahrlässigkeit: Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus, die ohne vorsorgende Maßnahmen wie z.B. Rauchmelder zur Katastrophe führen können. 

Es kann jeden treffen: die meisten Brandopfer – immerhin ca.70% - verunglücken nachts in den eigenen vier Wänden, denn tagsüber kann ein Feuer meist schnell entdeckt und gelöscht werden.

 

Nachts dagegen schläft auch der Geruchssinn, so dass die Opfer im Schlaf überrascht werden, ohne die gefährlichen Brandgase zu bemerken.

 

Brandtote sind Rauchtote

Fast alle Brandtoten fallen nicht den Flammen, sondern den giftigen Rauchgasen zum Opfer, die während der Schwelbrandphase entstehen. Sie sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung durch die geruchlosen Gase Kohlenmonoxid und Kohlendioxid. Rauchmelder können rechtzeitig vor der Gefahr warnen, noch bevor sich die tödlichen Rauchgaskonzentrationen gebildet haben. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und verschafft Ihnen den nötigen Vorsprung, um sich und Ihre Familie in Sicherheit bringen zu können .

 

Kleine Helfer mit großer Wirkung

Die Rauchmelder sind nicht größer als eine Kaffeetasse, unauffällig und überall im Fachhandel erhältlich. Hochwertige Rauchmelder mit VdS-Zeichen funktionieren nach einem optischen Prinzip, das eine zuverlässige Raucherkennung und entsprechende Alarmmeldung ermöglicht. Rauchmelder sollten batteriebetrieben sein, um auch bei Stromausfall zu funktionieren. Bevor die Batterie ausgetauscht werden muss, ertönen bei diesen Geräten rechtzeitig Warnsignale.

Rauchmelder lassen sich auch ohne handwerkliches Geschick mit wenigen, dem Gerät beiliegenden Schrauben und Dübeln montieren.

 

 

 

Für den Mindestschutz installieren Sie einen Rauchmelder pro Stockwerk in möglichst zentraler Position, normalerweise im Flur sowie im Schlaf- und Kinderzimmer.

Optimalen Schutz erzielen Sie, indem Sie jedes Zimmer und den Flur in jedem Stockwerk mit je einem Rauchmelder ausrüsten. Dabei sollten Keller und Dachboden nicht vergessen werden.

 

Darauf sollten Sie achten:

Damit Sie von Ihren Rauchmeldern optimalen Schutz erwarten können, müssen Sie bei der Installation folgendes beachten:

Befestigen Sie Rauchmelder

Þ   immer an der Zimmerdecke, da der Rauch nach oben steigt,

Þ   an der Decke in der Raummitte, bzw. mindestens 50 cm von Wänden entfernt,

Þ   nicht in der Nähe von Luftschächten und nicht in starker Zugluft,

Þ   nicht in der Dachspitze,

Þ   nicht in Räumen, in denen normalerweise starker Dampf, Staub oder Rauch entsteht.     

 

Wie funktionieren Rauchmelder?

 

 

Foto-optische Rauchmelder arbeiten nach dem sog. Streulichtprinzip. d.h., im Inneren der Geräte befindet sich eine Rauchkammer, in der von einer Leuchtdiode regelmäßig Lichtstrahlen ausgesendet werden. Ist die Kammer rauchfrei, so treffen diese nicht auf die Fotolinse, da die Oberfläche der Rauchkammer kein Licht reflektiert.

 

 

 

Dringt Brandrauch in die Rauchkammer ein, werden diese Lichtstrahlen gestreut und dadurch auf die Fotolinse abgelenkt. Der Rauchmelder ‘erkennt’ Brandrauch und löst das Warnsignal aus. Das Gerät alarmiert solange, bis die Kammer wieder rauchfrei ist.

 

 

 

Was tun, wenn es trotzdem brennt ??

·              Ruhe bewahren, nicht in Panik geraten

·              Verlassen Sie mit allen anderen Haushaltsmitgliedern umgehend Wohnung oder Haus

·              Bewegen Sie sich bei dichtem Rauch möglichst in Bodennähe

·              Halten Sie Türen und Fenster brennender Räume geschlossen, um eine Ausbreitung von Feuer und Rauch

             zu verhindern.

·              Rufen Sie die Feuerwehr (112) so schnell wie möglich an und nennen Sie Namen, Adresse und Brandort

·              Warnen Sie andere Hausbewohner oder Nachbarn

 

Für weitere Fragen, Tipps oder Anregungen stehen wir selbstverständlich zur Verfügung. 

Ihre FREIWILLIGE FEUERWEHR KOLLOW


 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 26. Februar 2009 um 15:44 Uhr
 
Donnerstag, 09. September 2010

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